PV Module: 1.800 – 3.000 Euro
Die Solarmodule machen rund 20 bis 25 % der Gesamtkosten aus. Für eine 10 kWp Solaranlage brauchst du je nach Modulleistung 20 bis 23 PV Module. Bei Tepto setzen wir auf bifaziale Glas-Glas-Module von Trina Solar und Jolywood – die Kosten pro Modul zwischen 76 und 120 Euro.
Die Modulpreise hängen stark von der Kategorie ab. Standardmodule mit Glas-Folie-Aufbau sind günstiger in der Anschaffung, altern aber schneller. Premiummodule mit Glas-Glas-Technologie kosten pro Stück 10 bis 30 Euro mehr, bieten dafür aber 30 Jahre Leistungsgarantie statt der üblichen 25. Auf die gesamte Lebensdauer gerechnet sparst du mit hochwertigen Solarmodulen langfristig, weil weniger Leistung verloren geht. Gerade bei einer Investition in 10 kWp Photovoltaik lohnt sich der Aufpreis für Qualität.
Hybrid Wechselrichter: 800 – 2.500 Euro
Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom der PV Module in Wechselstrom für dein Hausnetz um. Für eine 10 kWp Anlage brauchst du einen Wechselrichter mit mindestens 8 bis 10 kW Leistung.
Die Preisspanne ergibt sich aus dem Typ: Ein einfacher Stringwechselrichter (z. B. von Growatt) erhälst du ab 800 Euro. Ein Hybrid Wechselrichter, der gleichzeitig den Stromspeicher steuert, liegt bei 1.200 bis 2.500 Euro – spart dir dafür aber einen separaten Batteriewechselrichter.
Unsere Empfehlung: Wenn du einen Speicher planst (auch wenn erst später), nimm direkt einen Hybrid Wechselrichter. Die Nachrüstung eines Speichers ist dann deutlich günstiger und einfacher. So wird deine PV Anlage mit Speicher zur zukunftssicheren Lösung für dein Zuhause.
Stromspeicher: 3.000 – 8.000 Euro
Der Stromspeicher ist die größte Einzelposition nach den Solarmodulen. Die Kosten hängen direkt von der Kapazität ab.
| Speichergröße |
Preis (2026) |
Eigenverbrauch ohne → mit Speicher |
| 5 kWh |
2.500 – 3.500 € |
30 % → 55 % |
| 10 kWh |
4.000 – 6.000 € |
30 % → 70 % |
| 15 kWh |
6.000 – 8.000 € |
30 % → 80 % |
Die Faustformel für die richtige Größe des Speichers: 1 kWh pro kWp Anlagenleistung. Bei einer kWp Solaranlage mit Speicher in der 10-kW-Klasse also ein 10-kWh-Speicher. Größer lohnt sich vor allem, wenn du ein E-Auto lädst, eine Wärmepumpe betreibst oder deinen Strombedarf auch an trüben Tagen weitgehend selbst decken willst.
Achte bei der Wahl auf die Speichertechnologien. LFP-Zellen (Lithium-Eisenphosphat) gelten als besonders sicher und langlebig. Sie schaffen über 6.000 Ladezyklen, was bei täglicher Nutzung mehr als 16 Jahren entspricht. Lithium-Ionen-Speicher mit NMC-Zellen bieten etwas mehr Energiedichte, altern aber schneller. Für Heimspeicher im Einfamilienhaus empfehlen wir deshalb konsequent LFP.
Montagesystem: 500 – 1.500 Euro
Die Unterkonstruktion befestigt die Module auf deinem Dach. Die Kosten hängen vom Dachtyp und der verfügbaren Dachfläche ab:
Für 10 kWp brauchst du je nach Modulleistung rund 35 bis 40 m² Dachfläche. Bei Tepto verwenden wir K2-Montagesysteme – die gelten als Industriestandard und sind für Windlasten bis 130 km/h ausgelegt.
Elektrik und Zählerschrank: 500 – 2.000 Euro
Dieser Posten wird oft unterschätzt. In die Elektrokosten fallen:
Der Anschluss der Anlage ans Hausnetz durch einen Elektriker (Pflicht bei Dachanlagen). Der Zählertausch – dein alter Ferraris-Zähler muss durch einen Zweirichtungszähler ersetzt werden. Die Kosten trägt in der Regel der Messstellenbetreiber, aber der Prozess kann mehrere Monate dauern. Die Modernisierung des Zählerschranks – bei älteren Häusern (vor 2000) ist das oft nötig und kostet 500 bis 1.500 Euro.
Solarkabel und Stecker: 100 – 300 Euro
MC4-Kabel, Stecker, Kabeldurchführungen und Erdung. Klingt nach Kleinkram, aber minderwertige Kabel verursachen Leistungsverluste und können im schlimmsten Fall einen Brand auslösen. Spar hier nicht.