Montage ohne Bohren – ein großer Vorteil für Mietwohnungen
Ein Punkt, der für viele entscheidend ist: Flexible Solarmodule lassen sich ohne Bohren montieren. Die Module verfügen über integrierte Ösen am Rand. Mit stabilen Stahl-Kabelbindern, die direkt mitgeliefert werden, können sie sicher am Geländer oder an anderen geeigneten Strukturen befestigt werden.
Aus technischer Sicht ist das eine einfache, aber sehr effektive Lösung. Für Mieter ist sie besonders attraktiv, da keine dauerhaften Veränderungen an der Bausubstanz entstehen. Beim Auszug lassen sich die Kabelbinder einfach durchtrennen, das Modul ist innerhalb weniger Minuten demontiert und kann problemlos mitgenommen werden.
Flexible Solarmodule für mobile Anwendungen
Auch außerhalb von Balkonen spielen flexible Module ihre Stärken aus. Beim Camping, auf Booten oder im Vanlife-Bereich sind Gewicht und Flexibilität oft entscheidend. Hier ist eine klassische Photovoltaik-Installation meist zu schwer oder zu unhandlich.
Flexible Solarmodule lassen sich auslegen, aufkleben oder befestigen und liefern zuverlässig Strom für Grundverbraucher. Natürlich ersetzen sie keine große Dachanlage, aber sie sind ideal, um autark zu bleiben und Geräte, Akkus oder kleine Speicher zu versorgen.
Spannung, Strom und der richtige Mikrowechselrichter
Ein technischer Punkt, den ich in der Beratung immer wieder anspreche, ist die elektrische Auslegung. Flexible Solarmodule gibt es in unterschiedlichen Varianten. Manche liefern eine niedrigere Spannung bei höherem Strom, andere arbeiten mit höherer Spannung und geringerem Strom.
Gerade für Balkonkraftwerke ist die Spannung entscheidend. Mikrowechselrichter starten in der Regel erst ab etwa 16 Volt. Module mit einer höheren Modulspannung – idealerweise im Bereich von 30 bis 60 Volt – sorgen dafür, dass der Wechselrichter früher am Morgen anspringt, länger am Abend läuft und auch bei diffusem Licht effizient arbeitet.
Reicht die Spannung eines einzelnen flexiblen Moduls nicht aus, lassen sich zwei Module problemlos in Reihe schalten. Dadurch verdoppelt sich die Spannung, und der Betrieb mit einem Mikrowechselrichter ist technisch sauber gelöst. Genau hier zeigen flexible Solarmodule ihre Stärke als Ergänzung zu klassischen Systemen.
Mehr Infos zu Mikrowechselrichtern gefällig? - Dann schau hier mal vorbei: