Warmwasser unabhängig vom Strompreis: So nutzt du Solarstrom direkt und machst dich ein Stück freier von Preisentwicklungen.
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Warmwasser mit Solarstrom nachrüsten: PV-Heizstab, Balkonkraftwerk & Umschaltgerät clever kombiniert
Teaser
Warmwasser unabhängig vom Strompreis: So nutzt du Solarstrom direkt und machst dich ein Stück freier von Preisentwicklungen.
Balkonkraftwerke Heizung, Warmwasser, Heizstab, Umschaltgerät
Nicht jeder möchte oder kann sein bestehendes Warmwassersystem komplett austauschen. Genau diese Frage höre ich in der Praxis immer wieder: „Geht Warmwasser mit Solarstrom auch ohne neuen Boiler oder große Photovoltaikanlage?“
Die klare Antwort lautet: Ja. Und zwar mit erstaunlich wenig Aufwand – dank eines PV-Heizstabs, kombiniert mit Solarmodulen, einem Balkonkraftwerk und einem intelligenten Umschaltgerät.
Ich möchte dir hier zeigen, wie sich bestehende Warmwasserspeicher sinnvoll nachrüsten lassen, ohne Elektrikerstress, ohne Netzthematik und mit maximalem Nutzen aus deinem Solarstrom.
Bestehenden Warmwasserspeicher nutzen statt austauschen
Viele Haushalte besitzen bereits einen Warmwasserspeicher – egal ob er mit Gas, Öl, Pelletheizung oder Wärmepumpe betrieben wird. Genau hier setzt der PV-Heizstab an.
Statt einen neuen Solarboiler zu installieren, wird der Heizstab direkt in den vorhandenen Speicher eingeschraubt. Die meisten Speicher sind dafür bereits vorbereitet und verfügen über einen 6/4-Zoll-Anschluss, der genau für solche Nachrüstlösungen gedacht ist.
Der Heizstab arbeitet nicht als Ersatz, sondern als solar unterstützende Zusatzheizung. Ziel ist es, die Hauptheizung gezielt zu entlasten.
Plug & Play statt Technik-Marathon
Was mich als Elektrotechniker besonders überzeugt: Das System ist konsequent einfach gedacht.
Die Solarmodule werden direkt mit dem Heizstab verbunden – ohne Wechselrichter, ohne Netzanschluss, ohne komplexe Steuerung. Sobald Solarstrom anliegt, beginnt der Heizstab automatisch mit der Warmwasserbereitung.
Das gesamte System arbeitet im Gleichstrombereich (DC). Dadurch greifen keine klassischen Anmeldepflichten, da keine Verbindung zum öffentlichen Stromnetz besteht.
Kurz gesagt: Module anschließen, Heizstab einschrauben – fertig.
Warum 550 Watt Heizleistung völlig ausreichen
Viele erwarten bei einem PV-Heizstab zunächst eine hohe Heizleistung, vergleichbar mit klassischen Elektroheizungen oder Durchlauferhitzern. Die 550 Watt Heizleistung sind bewusst so gewählt, dass der Heizstab optimal mit Photovoltaik und Balkonkraftwerk-Systemen harmoniert.
Ein PV-Heizstab arbeitet nicht mit kurzen, leistungsstarken Lastspitzen, sondern nutzt den erzeugten Solarstrom kontinuierlich über mehrere Stunden. Gerade bei einem Balkonkraftwerk oder kleineren Solarmodulen fällt die Leistung gleichmäßig an – und genau diese Energie wird direkt in Warmwasser umgewandelt. In der Praxis reicht das aus, um den Warmwasserspeicher dauerhaft vorzuwärmen und die Hauptheizung deutlich zu entlasten. An sonnigen Tagen springt die Gas-, Öl- oder Wärmepumpenheizung für die Warmwasserbereitung oft gar nicht mehr an. Über das Jahr hinweg reduziert das Brennerlaufzeiten, Stromverbrauch und Energiekosten spürbar.
Mittlerweile findest du bei uns im Shop ebenfalls einen 1000W Heizstab. Diesen stellen wir dir in folgendem Video vor:
Solarmodule bewusst überdimensionieren
Während der Heizstab in seiner Leistung fest begrenzt ist, bietet die Photovoltaik-Seite bewusst deutlich mehr Spielraum. Der Anschluss von mehreren Solarmodulen mit insgesamt höherer Modulleistung ist kein Fehler, sondern ein entscheidender Vorteil des Systems. Solarmodule liefern ihre Nennleistung nur bei idealer Sonneneinstrahlung. Im Alltag – bei Wolken, niedriger Sonne oder diffuser Strahlung – liegt die tatsächliche Leistung oft deutlich darunter.
Durch eine bewusste Überdimensionierung der Solarmodule steht auch bei schwächeren Bedingungen ausreichend Solarstrom zur Verfügung, um den Heizstab zuverlässig zu betreiben. Der Heizstab nimmt dabei immer nur die maximal benötigten 550 Watt auf. Überschüssige Leistung wird automatisch begrenzt oder – in Kombination mit einem Umschaltgerät – sinnvoll weitergeleitet, etwa in ein Balkonkraftwerk oder einen Stromspeicher. So bleibt das System effizient, flexibel und optimal auf reale Wetterbedingungen abgestimmt. In der Praxis bedeutet das mehr nutzbare Solarstunden, weniger Stillstand und eine deutlich bessere Ausnutzung der installierten Solarmodule.
Das Umschaltgerät: Warmwasser zuerst, Strom danach
Genau hier kommt das Umschaltgerät ins Spiel – für mich der entscheidende Baustein im System.
Das Umschaltgerät priorisiert automatisch den Heizstab, solange Warmwasser benötigt wird. Ist der Speicher vollständig aufgeheizt und liefern die Solarmodule weiterhin Energie, wird der überschüssige Solarstrom sinnvoll weitergeleitet.
Je nach Aufbau kann dieser Strom:
- in einen Balkonkraftwerk-Speicher geladen werden: Überschüsse werden gespeichert und später genutzt.
- über einen Mikrowechselrichter ins Hausnetz eingespeist werden: Strom wird direkt für Verbraucher im Haushalt genutzt.
Das Prinzip lautet ganz klar: Erst Warmwasser, dann Strom. Die Umschaltung erfolgt dynamisch und rein hardwarebasiert – ohne App, ohne Software, ohne Updates.
Ideal kombinierbar mit Balkonkraftwerken
Gerade für Haushalte mit Balkonkraftwerk ist diese Lösung spannend. Statt Solarstrom mittags zu verschenken oder nur begrenzt einzuspeisen, wird er zuerst für Warmwasser genutzt – dort, wo er sofort echten Mehrwert bringt.
Erst wenn dieser Bedarf gedeckt ist, fließt der Strom weiter ins Hausnetz oder in den Speicher. So wird jede Kilowattstunde optimal genutzt, ohne gegen gesetzliche Vorgaben zu verstoßen.
Nachrüstbar, erweiterbar, zukunftssicher
Ein großer Vorteil aus meiner Sicht: Das Umschaltgerät lässt sich jederzeit nachrüsten.
Wer heute nur mit PV-Heizstab startet, kann das System später problemlos erweitern – etwa mit Speicher oder Einspeisung. Alles funktioniert Plug & Play und bleibt übersichtlich. Kein Umbau, keine neue Steuerung, kein Elektriker-Marathon.
Fazit: Warmwasser ist der unterschätzte Solar-Hebel
Warmwasser verursacht in vielen Haushalten überraschend hohe Strom- oder Heizkosten. Mit einem PV-Heizstab, passenden Solarmodulen und einem intelligenten Umschaltgerät lässt sich genau dieser Bereich effizient optimieren.
Ohne große Investitionen, ohne Bürokratie und ohne technische Hürden entsteht ein System, das Solarstrom dort nutzt, wo er am sinnvollsten ist – direkt im Warmwasser.
Für mich ist das eine clevere Ergänzung zu Balkonkraftwerken und bestehenden Heizsystemen.
Häufige Fragen zu PV-Heizstab, Warmwasser & Umschaltgerät
Kann ich einen PV-Heizstab in jedem Warmwasserspeicher nutzen?
Voraussetzung ist meist ein 6/4-Zoll-Anschluss. Viele gängige Speicher sind dafür vorbereitet. Im Zweifel lohnt ein Blick ins Datenblatt.
Brauche ich einen Elektriker für die Installation?
In der Regel nein. Das System arbeitet mit Schutzkleinspannung und ist als Plug-&-Play-Lösung ausgelegt. Mechanische Arbeiten am Speicher sollten jedoch fachgerecht erfolgen.
Wie viele Solarmodule sind sinnvoll?
Für den Heizstab selbst reichen oft 2–3 Module. Eine bewusste Überdimensionierung auf bis zu 2.000 Watt sorgt jedoch für bessere Erträge bei schlechtem Wetter.
Was passiert, wenn kein Solarstrom vorhanden ist?
Dann übernimmt weiterhin die bestehende Heizung. Der PV-Heizstab ergänzt nur, ersetzt aber nichts.
Lohnt sich das auch im Winter?
Ja, allerdings mit geringerem solarem Anteil. Der größte Effekt entsteht von Frühjahr bis Herbst – über das Jahr gerechnet bleibt die Einsparung dennoch deutlich. Ohne Umschaltgerät besteht keine Anmeldepflicht, da es sich um eine Insellösung handelt. Mit dem neuen 1000W Heizstab ist sogar eine Kaskadierung zu einem zweiten Heizstab möglich.
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