Der Gedanke an eine eigene Photovoltaik Anlage ist verlockend: Du produzierst deinen eigenen Strom, senkst deine Energiekosten und wirst unabhängiger von steigenden Preisen. Doch bevor du diesen Schritt gehst, steht eine entscheidende Frage im Raum: Was kostet eine Solaranlage für ein Einfamilienhaus wirklich?
Wir bei Tepto stehen für absolute Transparenz. Deshalb geben wir dir in diesem Ratgeber eine ehrliche und umfassende Antwort. Wir beleuchten nicht nur die reinen Investitionskosten, sondern auch alle Faktoren, die den Endpreis beeinflussen – von der Größe der Anlage über die Komponenten bis zu den oft übersehenen laufenden Kosten. So erhältst du eine solide Grundlage für deine Entscheidung.
Kurzantwort: Was kostet eine PV-Anlage fürs Einfamilienhaus?
Um dir einen schnellen Überblick zu geben, haben wir die typischen Solaranlage Kosten für ein Einfamilienhaus in einer Tabelle zusammengefasst. Bedenke, dass dies Richtwerte sind – der endgültige Preis hängt von deinen individuellen Gegebenheiten wie Haustyp, Dachform und deinem jährlichen Strombedarf ab.
| Anlagengröße (Leistung) |
Geeignet für… |
Kosten (ohne Speicher) |
Kosten (mit Speicher) |
| Klein (ca. 5 kWp) |
2-Personen-Haushalt, geringer Stromverbrauch |
7.000 – 10.000 € |
11.000 – 15.000 € |
| Mittel (ca. 10 kWp) |
4-köpfige Familie, durchschnittlicher Verbrauch |
11.000 – 15.000 € |
16.000 – 22.000 € |
| Groß (ca. 15 kWp) |
Hoher Verbrauch (z.B. mit E-Auto, Wärmepumpe) |
15.000 – 20.000 € |
22.000 – 30.000 € |
Alle Preise sind Schätzungen und können je nach Hersteller, Installationsaufwand und regionalen Unterschieden variieren. Typischerweise wird die Leistung einer Solaranlage in Kilowatt Peak (kWp) angegeben. Manche Anbieter kalkulieren die Kosten direkt pro kWp, sodass du eine schnelle Vergleichsbasis hast.
Die Kostenfaktoren im Detail: Wovon der Endpreis wirklich abhängt
Eine Solaranlage für ein Einfamilienhaus ist mehr als nur die Summe ihrer Bestandteile. Verschiedene Komponenten und Dienstleistungen bestimmen die Gesamtkosten. Hier ist eine detaillierte Aufschlüsselung:
Solarmodule & Solarzellen
Die Solarmodule sind das Herzstück deiner Anlage und machen einen erheblichen Teil der Kosten aus. Die Preise variieren je nach Technologie (z. B. monokristallin und polykristallinen Solarzellen, Glas-Glas-Module für höhere Langlebigkeit) und Leistungsklasse (Watt-Peak). Auch ein Komplettpaket mit Modulen, Wechselrichter und Stromspeicher kann sinnvoll sein.
Wechselrichter
Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom in nutzbaren Wechselstrom für dein Haus um. Ein Hybrid-Wechselrichter für eine Anlage mit Stromspeicher kostet mehr als ein einfacher String-Wechselrichter, bietet aber mehr Flexibilität.
Stromspeicher
Ein Batteriespeicher – oft auch Solarstromspeicher genannt – ist optional, aber sehr empfehlenswert, um deinen Eigenverbrauch zu maximieren. Eine Solaranlage mit Speicher steigert die Autarkie enorm.
Montage & Unterkonstruktion
Die Kosten für die Installation hängen stark von deinem Hausdach ab. Ein einfaches Satteldach ist günstiger zu belegen als ein komplexes Dach mit Gauben oder Fenstern. Auch der Dachtyp (Ziegel, Blech, Flachdach) beeinflusst die Wahl und den Preis des Montagesystems. Eventuell anfallende Gerüstkosten müssen ebenfalls einkalkuliert werden.
Elektrik & Zählerschrank
Für den Anschluss der Anlage an dein Hausnetz sind Elektroarbeiten notwendig. In älteren Häusern muss oft der Zählerschrank modernisiert oder erweitert werden, was zusätzliche Kosten verursachen kann.
Planung, Anmeldung und Dokumentation
Eine fachgerechte Planung, die Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister sowie die statische Prüfung des Daches sind unerlässliche Schritte, die ebenfalls in die Gesamtkosten einfließen.
Erfahre mehr darüber in unserem Blogbeitrag Photovoltaik: