Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
30 Tage Rückgaberecht
2% Rabatt bei Banküberweisung

Was ist der Unterschied zwischen Photovoltaik und Solar?

Solarmodule, Photovoltaik, Solarfarm, Grüne Energie, Feldern

Photovoltaik erzeugt Strom. Solarthermie erzeugt Wärme. Das ist der Kern-Unterschied zwischen Solar und Photovoltaik. Beide Technologien nutzen die Sonnenstrahlen als Energiequelle, funktionieren aber grundlegend anders und lösen unterschiedliche Probleme in deinem Haushalt.

Der Begriff „Solar" sorgt im alltäglichen Sprachgebrauch regelmäßig für Verwirrung. Denn viele Menschen verwenden „Solaranlage" als Sammelbegriff für alles, was auf dem Dach liegt und irgendwas mit Sonne macht. Dabei ist Solar und Photovoltaik nicht dasselbe. In Wirklichkeit stecken zwei völlig verschiedene Technologien hinter dem Wort. Und die Frage, welche zu dir passt, hängt davon ab, was du eigentlich erreichen willst: weniger Stromkosten oder weniger Heizkosten.

In diesem Leitfaden erklären wir beide Systeme im Detail, vergleichen Kosten, Erträge und Förderungen und helfen dir bei der Entscheidung, welche Lösung für dein Zuhause die richtige ist.

Solar ist der Oberbegriff – nicht das Gleiche wie Photovoltaik

Fangen wir mit der Begriffsklärung an, denn hier liegt das häufigste Missverständnis. Der Unterschied zwischen Solar und Photovoltaik lässt sich in einem Satz zusammenfassen: „Solar" ist die Kategorie, „Photovoltaik" und „Solarthermie" sind die beiden Technologien darin.

„Solar" bedeutet einfach nur „die Sonne betreffend". Eine Solaranlage ist jede Anlage, die Solarenergie nutzt. Im Bereich der Solartechnik fallen darunter zwei grundlegend verschiedene Ansätze der Energiegewinnung:

  • Photovoltaik (PV): Wandelt Sonnenlicht in elektrische Energie um. Du nutzt diesen PV Strom für deinen Haushalt, speicherst ihn in einem Batteriespeicher oder speist ihn ins Stromnetz ein.
  • Solarthermie (ST): Wandelt Sonnenstrahlen in Wärme um. Diese Wärme heizt dein Wasser auf oder unterstützt deine Heizung. Die Wärmeerzeugung erfolgt über spezielle Solarkollektoren auf dem Dach.
Tepto – Solaranlage Grafik
Solaranlage · Typ 01
Photovoltaik (PV)
Haushalt direkt nutzen
Batteriespeicher laden
Ins Stromnetz einspeisen
Wandelt Sonnenlicht direkt in elektrischen Strom um.
Solaranlage · Typ 02
Solarthermie (ST)
Warmwasser aufheizen
Heizung unterstützen
Wärmespeicher befüllen
Wandelt Sonnenstrahlung in nutzbare Wärme um.

Wenn jemand „Solaranlage" sagt, meint er meistens eine Photovoltaikanlage. Aber wer gezielt nach Warmwasser oder Heizungsunterstützung sucht, braucht möglicherweise eine Solarthermieanlage.

Funktionsweise von Photovoltaik und Solar

Wie funktioniert Photovoltaik?

Die Funktionsweise ist schnell erklärt: Sonnenstrahlen treffen auf Solarzellen aus Silizium, lösen Elektronen und erzeugen so Gleichstrom. Ein Wechselrichter wandelt diesen in Wechselstrom um – fertig ist die elektrische Energie für dein Zuhause. Es wird nichts erhitzt, nichts bewegt, kein Wasser umgepumpt. Deshalb sind Photovoltaik Anlagen praktisch wartungsfrei. Die Stromproduktion beginnt mit dem ersten Licht und endet mit der Dämmerung.

Moderne PV Module erreichen mittlerweile einen Wirkungsgrad von 20 bis 24 %. Damit erzeugt eine 10 kWp Anlage auf rund 35 bis 40 m² Dachfläche genug Solarstrom für einen 4-Personen-Haushalt.

Wie funktioniert Photovoltaik? – tepto
01
Solarmodul Icon

Solarmodul

Sonnenstrahlen treffen auf Siliziumzellen, lösen Elektronen und erzeugen Gleichstrom.

Gleichstrom (DC) 20–24 % Wirkungsgrad
DC
02
Wechselrichter Icon

Wechselrichter

Wandelt Gleichstrom in Wechselstrom um – bereit für dein Hausnetz und das öffentliche Netz.

Wechselstrom (AC) 230 V Netzspannung
AC
03
Strom Icon

Elektrische Energie

Sauberer Solarstrom versorgt dein Zuhause – wartungsfrei vom ersten Licht bis zur Dämmerung.

10 kWp Anlage ≈ 35–40 m² Dachfläche

Die Funktionsweise im Detail – vom photovoltaischen Effekt über kWp bis zu den einzelnen Komponenten – erklären wir in unserem ausführlichen PV-Ratgeber:

Eine ausführliche Erklärung findest du in unserem Beitrag: Photovoltaik einfach erklärt – der komplette Ratgeber.

Informieren dich auch: Was eine 10kWp Anlage kostet.

Empfohlen
Person, Arbeiter

Photovoltaik: Umfassender Ratgeber für eine smarte Investition in unabhängige Energie

In diesem Ratgeber findest du alle wichtigen Infos zum Thema Photovoltaik, um fundierte Entscheidungen zu treffen und bestens informiert zu sein!

Wie funktioniert Solarthermie?

Die Funktionsweise einer Solarthermieanlage unterscheidet sich grundlegend von Photovoltaik. Statt Strom zu erzeugen, dient die gesamte Anlage der Erwärmung von Wasser. Solarthermieanlagen bestehen aus Solarkollektoren auf dem Dach, einem Wärmetauscher und einem Warmwasserspeicher. Die Solarkollektoren erhitzen eine Wärmeträgerflüssigkeit (meist ein Wasser-Glykol-Gemisch). Diese heiße Flüssigkeit wird über Rohrleitungen zum Warmwasserspeicher gepumpt und gibt dort die Wärme ans Brauchwasser oder an die Heizung ab.

Es gibt zwei Haupttypen von Solarkollektoren:

  • Flachkollektoren: Günstiger, einfacher Aufbau. Gut für die reine Warmwasserbereitung in den Sommermonaten.
  • Röhrenkollektoren: Teurer, aber deutlich höhere Effizienz – besonders im Winter und bei diffusem Licht. Erreichen höhere Temperaturen und eignen sich besser zur Heizungsunterstützung.

Der Wirkungsgrad von Solarthermie liegt bei 60 bis 80 % – deutlich höher als bei Photovoltaik. Allerdings ist dieser Vergleich trügerisch, weil Wärme und Strom nicht gleichwertig sind. Eine Kilowattstunde Strom ist vielseitiger einsetzbar als eine Kilowattstunde Wärme. Strom kann heizen, kühlen, beleuchten, kochen und Geräte betreiben. Wärme kann nur wärmen.

Wie funktioniert Solarthermie? – tepto
01
Solarkollektor Icon

Solarkollektor

Erhitzt ein Wasser-Glykol-Gemisch durch Sonnenstrahlung.

Wärmeträgerflüssigkeit Wasser-Glykol-Gemisch
heiß
kalt
heiß
kalt
02
Warmwasserspeicher Icon

Warmwasserspeicher

Gibt Wärme ans Brauchwasser oder an die Heizung ab.

Brauchwasser & Heizung Pufferspeicher

60–80 % Wirkungsgrad

Deutlich höher als Photovoltaik

Kollektortypen im Vergleich

Flachkollektor

Günstig, einfacher Aufbau. Gut für Warmwasserbereitung in den Sommermonaten.

günstig Sommer-optimiert weniger Winterleistung

Röhrenkollektor

Höhere Effizienz, auch bei diffusem Licht. Besser für Winter und Heizungsunterstützung.

höhere Temperaturen Winter geeignet höhere Kosten

Solarthermie und Photovoltaik: Der direkte Vergleich

Photovoltaik Solarthermie
Was wird erzeugt? Strom (elektrische Energie) Wärme (Wärmeerzeugung)
Wirkungsgrad 20 – 24 % 60 – 80 %
Verwendungszweck Haushaltsstrom, Speicher, Einspeisung, E-Auto, Wärmepumpe Warmwasser, Heizungsunterstützung
Typische Anlagengröße (EFH) 8 – 15 kWp 4 – 12 m² Kollektorfläche
Kosten (ohne Montage) 3.000 – 12.000 € 3.000 – 8.000 €
Kosten pro erzeugte kWh 6 – 10 Cent 4 – 8 Cent (nur Wärme)
Platzbedarf Dach 35 – 60 m² 4 – 12 m²
Speicherung Batteriespeicher (langlebig, flexibel) Warmwasserspeicher (groß, Wärmeverluste)
Einspeisevergütung Ja (7,78 Cent/kWh) Nein
Wartung Sehr gering Höher (Pumpe, Frostschutz, Dichtungen)
Lebensdauer 25 – 30 Jahre 20 – 25 Jahre
Effizienz Flächennutzung Hoch (Strom = universell) Gering (nur Wärme)
0 % MwSt. 2026 Ja Nein

Einen Punkt sehen viele nicht auf den ersten Blick: Photovoltaik kann heute fast alles, was Solarthermie kann – aber nicht umgekehrt. Mit einer Photovoltaikanlage und einem Heizstab oder einer Wärmepumpe lässt sich PV Strom in Wärme umwandeln. Eine Solarthermieanlage kann dagegen keinen Strom erzeugen.

Photovoltaik: Vor- und Nachteile gegenüber Solarthermie

Die allgemeinen Vor- und Nachteile von Photovoltaik – von der Stromkostenersparnis über die Umweltbilanz bis zur Wetterabhängigkeit – behandeln wir ausführlich in unserem PV-Ratgeber.

Hier konzentrieren wir uns auf die Punkte, die im direkten Vergleich mit Solarthermie den Unterschied machen:

Vorteile gegenüber Solarthermie:

  • Vorteil PV Strom ist universell einsetzbar. Strom treibt Licht, Kühlschrank, Waschmaschine, E-Auto und Wärmepumpe an. Überschüssigen Solarstrom speicherst du im Stromspeicher oder speist ihn gegen Vergütung ins Stromnetz ein. Wärme aus Solarthermie kann nur wärmen.
  • Vorteil Deutlich bessere Förderung. Photovoltaik Anlagen profitieren 2026 von der 0 % Mehrwertsteuer, der Einspeisevergütung und zahlreichen kommunalen Zuschüssen. Solarthermie bekommt weder die Steuerbefreiung noch eine Einspeisevergütung.
  • Vorteil Skalierbar und erweiterbar. Du kannst mit einem Balkonkraftwerk starten und später Module, Speicher oder eine Wallbox ergänzen. Das System wächst mit deinem Strombedarf. Bei Solarthermie ist die Anlage nach der Installation fix.

Nachteile gegenüber Solarthermie:

  • Nachteil Höhere Anschaffungskosten pro m² Dachfläche – allerdings durch die breitere Nutzbarkeit und Förderung meist trotzdem wirtschaftlicher.
  • Nachteil Batteriespeicher als Zusatzinvestition nötig, wenn du den Solarstrom auch abends und nachts nutzen willst.

Solarthermie: Vor- und Nachteile gegenüber Photovoltaik

Vorteile:

  • Vorteil Hohe Effizienz für Warmwasser. Für die reine Warmwasserbereitung in den Sommermonaten ist Solarthermie sehr effizient. Zwei bis drei Solarkollektoren reichen oft aus, um 60 bis 70 % des jährlichen Warmwasserbedarfs solar zu decken.
  • Vorteil Weniger Dachfläche nötig. Für Warmwasser reichen 4 bis 6 m² Kollektorfläche – deutlich weniger als Photovoltaik Anlagen benötigen. Relevant, wenn dein Dach klein ist.

Nachteile:

  • Nachteil Nur für Wärmeerzeugung nutzbar. Strom kannst du mit Solarthermieanlagen nicht erzeugen. In Zeiten steigender Strompreise ist das ein erheblicher Nachteil.
  • Nachteil Keine Einspeisevergütung. Überschüssige Wärme im Sommer lässt sich nicht verkaufen, sondern geht verloren.
  • Nachteil Höherer Wartungsaufwand. Die Umwälzpumpe, das Frostschutzmittel und die Dichtungen müssen regelmäßig geprüft und erneuert werden.
  • Nachteil Keine 0 % MwSt. Solarthermie profitiert nicht von der Steuerbefreiung, die für Photovoltaik Anlagen gilt.
  • Nachteil Weniger zukunftssicher. Der Trend geht klar in Richtung Strom: Wärmepumpen ersetzen Gasheizungen, E-Autos ersetzen Verbrenner. All das braucht elektrische Energie, keine Wärme.

Die dritte Option: Warmwasser mit Solarstrom statt Solarthermie

Hier wird es spannend. Denn seit einigen Jahren gibt es im Bereich der Solartechnik eine Lösung, die die Vorteile beider Technologien verbindet: Einen Hybridboiler mit PV-Modulen. Statt Sonnenstrahlen über Kollektoren in Wärme umzuwandeln, nutzt du Solarstrom direkt zur Erwärmung deines Wassers – über einen elektrischen Heizstab im Warmwasserspeicher.

Das Prinzip ist bewusst einfach: Solarmodule erzeugen Strom, der Strom fließt direkt in den Heizstab, das Wasser wird warm. Kein Wechselrichter nötig, keine Anmeldung beim Netzbetreiber, keine Frostschutzprobleme.

In der Praxis zeigt sich: Mit zwei bis drei Solarmodulen lassen sich rund 75 % der jährlichen Warmwasserkosten einsparen. Für einen 2-Personen-Haushalt bedeutet das 200 bis 300 Euro weniger auf der Stromrechnung pro Jahr. Der Anschaffungspreis liegt deutlich unter dem einer klassischen Solarthermieanlage.

Samuel, unser Elektrotechniker, hat diese Lösung ausführlich getestet und in einem eigenen Beitrag beschrieben: Warmwasser mit Solarstrom als Alternative zu Solarthermie

Warmwasser mit Solarstrom: Hybridboiler als einfache Alternative zur PV-Anlage

Warmwasser mit Solarstrom: Hybridboiler als einfache Alternative zur PV-Anlage

Warmwasser ohne Stromrechnung? Dieser Solarboiler macht dich unabhängiger vom Netz – ganz ohne große PV-Anlage.

Photovoltaik oder Solarthermie: Was passt zu dir?

Die Entscheidung hängt von deiner Situation ab. Hier eine Orientierungshilfe:


Solar-Berater – tepto
Solaranlage auf Wiese
Kostenloser Berater

Photovoltaik oder Solarthermie –
was passt zu dir?

Finde in nur wenigen Schritten die Solarlösung, die wirklich zu deiner Situation passt.

Kostenlose Beratung Personalisierte Empfehlung Sofortige Ergebnisse


Photovoltaik ist die bessere Wahl, wenn du:

  • deine Stromkosten senken willst (und das wollen die meisten)
  • bereits eine Wärmepumpe hast oder planst
  • ein E-Auto fährst oder anschaffen willst
  • einen Batteriespeicher für mehr Unabhängigkeit nutzen möchtest
  • die Einspeisevergütung mitnehmen willst
  • von der 0 % Mehrwertsteuer 2026 profitieren möchtest
  • oder dein Haus zukunftssicher ausstatten willst

Solarthermie kann sinnvoll sein, wenn du:

  • eine Gasheizung hast, die du noch lange nutzen willst, und nur die Warmwasserkosten senken möchtest
  • sehr wenig Dachfläche zur Verfügung hast (unter 15 m²)
  • oder eine bestehende Heizungsanlage gezielt unterstützen willst

Unsere ehrliche Einschätzung: Für die große Mehrheit der Eigenheimbesitzer ist Photovoltaik 2026 die bessere Investition. Solarenergie in Form von Strom wird in den kommenden Jahren immer wichtiger – für Heizung, Mobilität und Haushalt. Wer heute in Photovoltaik investiert, legt den Grundstein für ein Zuhause, das mit dem eigenen Strombedarf mitwächst. Solarthermie ist eine gute Ergänzung, aber selten die bessere Hauptlösung.

Kann man Solarthermie und Photovoltaik kombinieren?

Ja, das ist technisch möglich. Auf dem Dach werden dann PV Module und Solarkollektoren nebeneinander montiert. In der Praxis sehen wir das allerdings immer seltener, weil Photovoltaik mit Heizstab oder Wärmepumpe die gleiche Aufgabe günstiger und flexibler löst.

Die Kombination lohnt sich am ehesten, wenn du eine bestehende Solarthermieanlage hast und dein Dach mit Photovoltaik ergänzen willst. Dann nutzt du die Solarthermie weiter für Warmwasser und die PV-Anlage für Strom, Speicher und alles andere.

Für Neuinstallationen empfehlen wir in fast allen Fällen: Volle Dachfläche mit Photovoltaik belegen und Warmwasser über einen Heizstab, Hybridboiler oder eine Wärmepumpe erzeugen. So holst du das Maximum aus jeder verfügbaren Fläche auf deinem Dach.

Kosten und Förderung im Vergleich

Photovoltaik (10 kWp) Solarthermie (Warmwasser)
Anschaffung Komponenten 3.200 – 5.500 € (ohne Speicher) 3.000 – 5.000 €
Speicher 3.000 – 6.000 € (optional) Warmwasserspeicher inkl.
Montage 3.500 – 7.000 € 2.000 – 4.000 €
Gesamtkosten 8.000 – 18.000 € 5.000 – 9.000 €
Jährliche Ersparnis 1.500 – 2.600 € 300 – 500 €
Amortisation 5 – 10 Jahre 12 – 18 Jahre
0 % MwSt. 2026 Ja Nein
Einspeisevergütung 7,78 Cent/kWh Keine
KfW-Kredit Ja (270) Ja (261/262)

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Photovoltaik kostet mehr in der Anschaffung, spart aber auch drei- bis fünfmal so viel pro Jahr. Die Amortisation ist bei PV deutlich kürzer. Durch die 0 % Mehrwertsteuer und die Einspeisevergütung wird der Abstand 2026 noch größer.

Erfahre mehr in unseren Beiträgen zur Förderungen für PV-Anlagen 2026 und Neue PV-Gesetze 2026.

Person, Arbeiter

Photovoltaik 2026: Neue Gesetze, neue Chancen für PV-Anlagen & Stromspeicher

Neue PV-Gesetze, sinkende Vergütung, Energy Sharing: Was 2026 für deine PV-Anlage wirklich zählt – praxisnah erklärt.
Stift

Balkonkraftwerk Förderung 2026

Gibt es 2026 noch Balkonkraftwerk-Förderung? Wir zeigen, wo Zuschüsse warten – und warum sich Solar fast immer rechnet.

Häufig gestellte Fragen zum Unterschied zwischen Photovoltaik und Solar

Ja. Wenn deine Solarthermieanlage in die Jahre kommt (typisch nach 15 bis 20 Jahren), lohnt sich ein Umstieg auf Photovoltaik fast immer. Du demontierst die alten Solarkollektoren, nutzt die frei gewordene Dachfläche für PV Module und erzeugst Warmwasser künftig über einen Heizstab oder Hybridboiler. Vorteil: Du gewinnst zusätzlich die Möglichkeit zur Stromproduktion, Einspeisung und Speicherung. Die Rohrleitungen der alten Solarthermie können meist einfach stillgelegt werden.
Von der Straße aus ist der Unterschied Solar und Photovoltaik gut sichtbar. PV Module haben eine gleichmäßige, dunkle Oberfläche mit sichtbarer Zellenstruktur (Raster oder durchgehend schwarz bei Fullblack-Modulen). Solarkollektoren sehen anders aus: Flachkollektoren haben oft einen kupferfarbenen oder dunklen Absorber hinter einer Glasscheibe und seitlich sichtbare Rohranschlüsse. Röhrenkollektoren bestehen aus einzelnen Glasröhren, die nebeneinander angeordnet sind. Außerdem führen bei Solarthermie isolierte Rohrleitungen vom Dach ins Haus, bei Photovoltaik nur dünne Solarkabel.
Das ist ein häufig unterschätztes Problem. Im Hochsommer erzeugen Solarthermieanlagen oft mehr Wärme, als du für Warmwasser brauchst. Diese überschüssige Wärme lässt sich nicht ins Netz einspeisen und auch nicht wirtschaftlich speichern. Bei Photovoltaik ist das anders: Überschüssigen PV Strom speist du für 7,78 Cent pro kWh ins Stromnetz ein oder lädst damit deinen Batteriespeicher. Solarthermie-Überschuss geht verloren und kann sogar die Anlage belasten (Stagnation).
Ja, aber deutlich seltener als vor zehn Jahren. Der Marktanteil von Solarthermie sinkt seit Jahren, während Photovoltaik Anlagen boomen. Der Grund: PV ist flexibler, besser gefördert und deckt durch Wärmepumpen und Heizstäbe inzwischen auch den Bereich der Wärmeerzeugung ab. Solarthermie hat noch eine Nische bei Mehrfamilienhäusern mit zentraler Warmwasserversorgung und bei Gebäuden, die aus Platzgründen keine ausreichende Dachfläche für Photovoltaik haben.
In den meisten Bundesländern brauchst du weder für Photovoltaik noch für Solarthermie eine Baugenehmigung, solange die Anlage auf einem bestehenden Gebäude montiert wird. Ausnahmen gelten bei denkmalgeschützten Gebäuden, in bestimmten Bebauungsplan-Gebieten und bei Freiflächenanlagen. Bei Photovoltaik ist seit 2024 zusätzlich die Anmeldung im Marktstammdatenregister Pflicht. Bei Solarthermie entfällt diese Meldepflicht, da keine Stromeinspeisung erfolgt.
Photovoltaik ist im laufenden Betrieb deutlich günstiger. Rechne mit 100 bis 200 Euro pro Jahr für Versicherung und gelegentliche Reinigung. Solarthermieanlagen kosten laufend 150 bis 350 Euro pro Jahr: Pumpe, Frostschutzmittel (alle 3 bis 5 Jahre), Dichtungswechsel und Funktionsprüfung. Dazu kommt, dass bei Solarthermie keine Einspeisevergütung die Kosten auffängt, während PV-Betreiber 2026 noch 7,78 Cent pro kWh für überschüssigen Strom erhalten.
Absolut. Ein Balkonkraftwerk ist die einfachste Art, mit der Energiegewinnung aus Sonnenstrahlen zu beginnen. Du brauchst keine Dachfläche, keinen Elektriker und keine große Investition. So sammelst du erste Erfahrungen mit Solarenergie und kannst später entscheiden, ob du auf eine große PV-Dachanlage oder eine Kombilösung mit Warmwasser aufstocken willst.

Sicher dir jetzt deine PV-Komplettset!

Produktgalerie überspringen
10 kWp FoxEss PV-Anlage 23x Trina 445Wp Bifazial Black Frame 11,52kWh Speicher Notstromfähig Speicher erweiterbar
10 kWp FoxEss PV-Anlage 23x Trina 445Wp Bifazial Black Frame 11,52kWh Speicher Notstromfähig Speicher erweiterbar
10.005 kWp 11,52 kWh bifazial
1-6 Werktage
€ 6.996,00*
Varianten ab € 3.792,00*
  • Solide Autarkie für den Alltag
  • Effizientes Komplettsystem von FoxESS
  • Bifaziale Module für Mehrertrag
Startet ab 160V
10kWp Growatt PV-Anlage 22x Trina 455Wp Glas-Glas Black Frame Schrägdachmontage 5kWh Speicher
10kWp Growatt PV-Anlage 22x Trina 455Wp Glas-Glas Black Frame Schrägdachmontage 5kWh Speicher
10 kWp 5 kWh monofazial
1-6 Werktage
€ 6.240,00*
Varianten ab € 4.068,00*
Startet ab 160V
10kWp Growatt PV-Anlage 23x Trina 445Wp Bifazial Black Frame Schrägdachmontage 10kWh Speicher
10kWp Growatt PV-Anlage 23x Trina 445Wp Bifazial Black Frame Schrägdachmontage 10kWh Speicher
10 kWp 10 kWh bifazial
1-6 Werktage
€ 8.064,00*
Varianten ab € 4.080,00*
10kWp Growatt PV-Anlage 23x Trina 445Wp Glas-Glas Bifazial mit 10kWh Speicher Notstromfähig Speicher erweiterbar
10kWp Growatt PV-Anlage 23x Trina 445Wp Glas-Glas Bifazial mit 10kWh Speicher Notstromfähig Speicher erweiterbar
10,12kWp 10 kWh monofazial
1-6 Werktage
€ 7.440,00*
Varianten ab € 3.468,00*
  • Preis-Leistungs-Sieger
  • Bifaziale Glas-Glas-Module für mehr Ertrag
  • Früher starten, länger ernten
10kWp Huawei PV-Anlage 24x Trina 445Wp Bifazial Black Frame Schrägdachmontage 7kWh Speicher
10kWp Huawei PV-Anlage 24x Trina 445Wp Bifazial Black Frame Schrägdachmontage 7kWh Speicher
10,44 kWp 7 kWh bifazial

Bald wieder da. Jetzt E-Mail eintragen.

€ 9.504,00* € 9.516,00* (0.13% gespart)
Varianten ab € 4.152,00*
12 kWp Huawei PV-Anlage 27x Trina 460Wp Glas-Glas Black Frame mit 14 kWh Speicher
12 kWp Huawei PV-Anlage 27x Trina 460Wp Glas-Glas Black Frame mit 14 kWh Speicher
12,42 kWp 14 kWh monofazial

Bald wieder da. Jetzt E-Mail eintragen.

€ 15.216,00*
Varianten ab € 5.772,00*
15 kWp PV-Anlage 36x Trina 445Wp Black Frame 7kW Speicher
15 kWp PV-Anlage 36x Trina 445Wp Black Frame 7kW Speicher
15.66 kWp 7 kWh bifazial

Bald wieder da. Jetzt E-Mail eintragen.

€ 12.516,00*
Varianten ab € 7.152,00*
  • Bifazial & Glas-Glas – robust, mehr Ertrag
  • Huawei-Technik, bis zu 21 kWh
  • Langlebig: 30 Jahre Leistungsgarantie
6kWp FoxEss PV-Anlage 13x Trina 460Wp Glas-Glas Black Frame Schrägdachmontage 10 kWh Speicher inkl. Smart Meter
6kWp FoxEss PV-Anlage 13x Trina 460Wp Glas-Glas Black Frame Schrägdachmontage 10 kWh Speicher inkl. Smart Meter
5,98 kWp 10,36 kWh monofazial
1-6 Werktage
€ 6.252,00*
Varianten ab € 3.360,00*
  • Flexibel verlegen, mehr produzieren – dank 3 MPPTs
  • Einstieg oder 41 kWh Vollversorgung
  • Startet früher. Liefert länger.
6kWp Huawei PV-Anlage 14x Trina 445Wp Glas-Glas Black Frame Schrägdachmontage 10kWh Speicher
6kWp Huawei PV-Anlage 14x Trina 445Wp Glas-Glas Black Frame Schrägdachmontage 10kWh Speicher
6,09 kWp 10 kWh bifazial

Bald wieder da. Jetzt E-Mail eintragen.

€ 9.456,00*
Varianten ab € 2.820,00*
  • Mehr Unabhängigkeit. Faire Preise.
  • Huawei-Technik, bis zu 15 kWh
  • Langlebig: 30 Jahre Leistungsgarantie
8kWp Huawei PV-Anlage 19x Trina 445Wp Bifazial Black Frame Schrägdachmontage 7kWh Speicher
8kWp Huawei PV-Anlage 19x Trina 445Wp Bifazial Black Frame Schrägdachmontage 7kWh Speicher
8.265 kWp 7 kWh bifazial

Bald wieder da. Jetzt E-Mail eintragen.

€ 8.748,00*
Varianten ab € 3.384,00*